Madrid Reise September 2018

 

Während der Europaprojektwoche, die am Gymnasium Hamm immer in der letzten Woche vor den Herbstferien stattfindet, arbeiten die Schüler  klassenübergreifend rund um jeweils ein EU-Mitgliedsland. Alternativ besteht die Möglichkeit, an einer Sprach- und Kulturreise in ein europäisches Land teilzunehmen. In diesem Jahr führten die Reisen nach Stockholm, Paris und Madrid.

Jeanette Konadu, eine Teilnehmerin an der Madridfahrt, fängt in ihrem Beitrag die Stimmung der spanischen Hauptstadt ein

Madrid – Das Herz Spaniens                                        von Jeanette Konadu

 

Wer denkt, dass Madrid nicht mehr zu bieten hat als das Bernabéu Stadion, hat sich gewaltig geirrt! Gemeinsam mit Frau Derrien und Frau Reinke waren wir, 21 Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang und der Oberstufe,  vom 22. bis zum 26. September 2018 dort und es kann gesagt werden, dass Madrid nicht bloß Fußballbegeisterte einlädt! Mit seinen unzähligen Palästen, Museen und Straßen, die eher Hügeln ähneln, sind Kunstbegeisterte  und Wanderer mehr als willkommen, wie ich lernen durfte.

Knapp 5 Tage auf den Straßen Madrids reichen aus, um sich ein Bild von Spanien zu machen, das über Stierkämpfe und Flamenco hinausgeht. Als gemeinsame Gruppe und auch in einzelnen Laufgruppen hatten wir die Möglichkeit, Museen zu besuchen und von verschiedenen spanischen Gerichten zu kosten. Jeder Tag hielt etwas Neues bereit, ob nun der Rastro-Flohmarkt, der sich kilometerweit über die Straßen erstreckt, oder ein gemütliches Gruppenpicknick. Und das Stadion wurde natürlich nicht vernachlässigt. Von Frau Derrien begleitet, unternahm eine  Gruppe von Schülern einen selbst organisierten Ausflug zur Besichtigung des berühmten Estadio Bernabéu.

Der erwähnte Rastro-Flohmarkt deckt so gut wie alle Interessensbereiche ab. Wer sucht, der findet für gewöhnlich und der Flohmarkt folgt jenem Prinzip, ob nun Klamotten, Souvenirs, Schmuck, Fanartikel oder Hygieneprodukte –  in neun von zehn Fällen wird man fündig.

Abgesehen vom Klima und den Straßen fällt einem noch ein Unterschied zu Deutschland auf. In Spanien beginnt der Tag erst mit dem Untergang der Sonne. Von einer Nachtruhe ab 22 Uhr fehlt jede Spur. Etliche Bistros und Bars werden erst nachts belebt.

Freundlichkeit und Lebenslust stehen den Spaniern förmlich ins Gesicht geschrieben, und das gibt einem das Gefühl, willkommen zu sein. Die romantischen und schön bestückten Balkone lassen einen glauben, die Hauptrolle in einer Telenovela zu spielen und dass die große Liebe um die Ecke sei.

Eine Reise in die Hauptstadt Spaniens ist etwas, das  man mal gemacht haben muss, und wenn man Lust auf unbeschreiblich schöne Orte, Fußball und Erinnerungen hat, die man nicht so leicht vergisst, kann man mit dieser Reise nichts falsch machen!

 

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