Europaprojekt 2017 – Projektzeitung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Gäste und liebe Eltern,

während unserer diesjährigen Europaprojektwoche mit dem Partnerland Rumänien war euer Reporterteam wieder in den vielen spannenden Projekten unterwegs. Es wurde gekocht, getanzt, geschauspielert, gefilmt, gehäkelt, geforscht und Sport getrieben.

Viel Spaß mit unseren Berichten wünscht das Reporterteam!

Fußball und Basketball in Rumänien

Keine Hausaufgaben und kein Unterricht, nur Fußball und Basketball! Bei dem Projekt Fußball und Basketball in Rumänien spielen die Schüler nur und werden am Ende ein Plakat mit Informationen über berühmte Fußball- und Basketballspieler aus Rumänien vorstellen. Ansonsten werden sie nur Fußball und Basketball spielen. Frau Asef will ihre künstlerische Begabung, Kindern Sport zu lehren, nutzen und will den Kindern Spaß und gleichzeitig auch Sportstunden geben. Ich habe ein paar Kinder interviewt und habe herausgefunden, dass viele Kinder Spaß an dem Projekt haben und es weiter empfehlen würden.

Experimente mit Magneten

Das Projekt würde von Fr. Koss und Hr. Kross geleitet. Die Arbeitsatmosphäre war angenehm, die Schüler schienen konzentriert zu sein. Als ich einen Schüler fragte, was er von diesem Projekt erwartet hatte, antwortete er: “Dass wir Sachen bzw. Experimente mit Magneten machen werden“. Als ich ein paar Jungen fragte, wie sie ihr Projekt in fünf Wörtern beschreiben würden, antworten sie mit: edukativ, produktiv, experimentell, magnetisch und wissenschaftlich. „Das Ziel dieses Projekt ist es Jugendliche experimentieren zu lassen, deswegen haben wir uns auch für Magnetismus entschieden, Magnetismus ist eine sehr faszinierende Sache“ antwortete Fr. Kross, als ich sie fragte warum sie sich dieses Projekt ausgedacht hat.

Aber was Magnetismus mit Rumänien zu tun? Der Physiker der das Meiste über Magnetismus heraus fand ist ein Rumäne, er hieß Stefan Procopiu und war einer der klügsten und berühmtesten Physiker Rumäniens.

Rumänische Sportarten vereint

„Ich bin interessiert an rumänischen Sportarten und es macht mir Spaß“, so der Schüler Enes vom Projekt rumänische Sportarten vereint. In diesem Projekt beschäftigt man sich ausführlich mit den beliebtesten Sportarten Rumäniens, nämlich Fußball, Rugby, Handball und Basketball. Das Projekt verläuft erstmal so; man lernt die Zielgenauigkeit beim Passen von Fußbällen und wie man Spiele wie Fußball usw. spielt. Das Ziel ist es in dem Projekt die rumänischen Sportarten kennenzulernen. Zuviel wurde uns nicht verraten, was die Schüler uns am Freitag vorstellen werden, aber sicher ist, dass es mit Fußball und Zielgenauigkeit zu tun hat. ,,Das Projekt empfehle ich den Sportinteressierten und denen, die sich für Fußball, Basketball, Handball und Rugby interessieren“, so der Schüler Enes aus dem Projekt.

Regisseure aus Rumänien

„Man erfährt Sachen die man nicht im Alltag erfährt“ sagte Elham, eine Projektteilnehmerin. Die Leiter des Projektes „Regisseure aus Rumänien“ sind Vera Mohammad, Duygu Karabulut und Adriana Nedic. In dem Projekt haben die Schüler Filme zu verschiedenen Regisseuren angeschaut, um Informationen über sie zu sammeln. Sie haben sich über berühmte Regisseure informiert wie z.B. Radu Muntean. Um ihre Ergebnisse bestmöglich zu präsentieren, hat die Gruppe angefangen Plakate für den kommenden Freitag zu gestalten. Die Schüler wurden innerhalb des Projektes in verschiedene Gruppen eingeteilt. Sie hatten die Aufgabe Talkshows vorzubereiten, zu denen die Leiterinnen selbst sagten: „Diese Talkshows sind anders als jede, die ihr gesehen habt“. Alle die sich also dafür interessieren, mal etwas anderes zu erleben und zu sehen, sollten in dieses Projekt hineinschauen.

Rumänischer Märchenfilm

Kommt ins verwunschene Land! Wo Prinzessinnen und Einhörner leben! Wo Hexen und Teufel ihr Unwesen treiben!

Das Projekt rumänischer Märchenfilm begeistert viele Schülerinnen und Schüler. Die Projektleiterinnen Pauline S. und Anna B. arbeiten gemeinsam mit ihren kleinen Schauspielern an einem Märchenfilm für Groß und Klein. Mit ihren Erwartungen, den Schülern würden dieses Projekt Spaß machen, lagen die Projektleiterinnen nicht falsch. Auch bereiteten die Kleinen keine Schwierigkeiten, was zu einer guten Arbeitsatmosphäre und Zusammenarbeit führte. Gemeinsam wurden Szenen gedreht, Kostüme anprobiert, geschminkt und viel gelacht. Die Projektleiterinnen meisterten ihre Aufgabe und schafften es, dass jeder Einzelne seine gewünschte Rolle bekam und mit viel Freude beim Film mitmachte. Der Gruppe steht noch eine Menge Arbeit bevor, denn sie müssen noch weitere Szenen filmen, schneiden und Effekte reinbringen. Am Freitag wird dann der Märchenfilm präsentiert. Also verpasst den Film nicht und schaut euch die Meisterleistung der Schüler an. Viel Spaß dabei!

Unsere Identität
Wer sind wir? Was macht uns aus?

Mit dieser Frage beschäftigte sich das Projekt „Unsere Identität“. Man lernt über Menschen und was deren Identität ist. Die Schüler dieses Projektes haben sich vom berühmten rumänischen Künstler Nicolae Ion Grigorescu inspirieren lassen. Es wurden z. B von den Schülern Portraits gemalt. In den kommenden Tagen werden sie noch an ihren Kunstwerken weiterarbeiten, dies bereitet allen sehr viel Freude. In diesem Projekt kann man seiner Kreativität, also freien Lauf lassen. Für die Portraits wurde Acryl und Wasserfarbe verwendet. Das Projekt wird von Frau Stamm, Frau Götz und von Frau Troschier geleitet. Auch ihnen macht das Projekt sehr viel Spaß, wie mir die Schülerin Emilija berichtete. Dieses Projekt wird allen Künstler unter euch empfohlen, da viel kreativ gemalt wird. Am Freitag könnt ihr dann die Kunstwerke der einzelnen Schüler betrachten.

Rumänische Köstlichkeiten

Ob die Rezepte wirklich schmecken? Das fragen sich viele Teilnehmer dieses Projektes. Sie haben herausgefunden, dass die Speisen schmecken. Sie haben den Salate de Bouf, Mamaliga und Cozonaca gekocht. Die Kinder bereiteten außerdem ein Brotaufstrich vor. Am Mittwoch gingen die Schüler in die Stadt und verteilen Brötchen an Obdachlose. Am Donnerstag arbeiteten die Kinder dann in Gruppen, um ihr Projekt am kommenden Freitag mit Plakaten und Powerpoints zu präsentieren. Den Schülern macht das Kochen sehr viel Spaß, sie empfehlen dieses Projekt für Kinder, die gerne kochen.

Häkeln

„Es war eine super Idee“ erzählt Frau Basch, eine der Leiterinnen des Projekts „Häkeln“. Ein toller Einfall von Frau Klapper und Frau Kühn! Ein Projekt, in dem man eine typisch rumänische Handarbeit lernt, Häkeln. Die Gruppe hat noch viel vor, es erwartet sie eine Zeitreise in das Museumsdorf Kiekeberg, wo sie erfahren werden, wie zu Ururgroßelterns Zeiten Wolle verarbeitet wurde. Für den Präsentationstag haben sie Steckbriefe erstellt, Klappkarten gemalt und sie wollen, dass alle Teilnehmer der anderen Projekte die Möglichkeit haben, Häkeln auszuprobieren.“ Eigentlich habe ich gar nichts Schlechtes über das Projekt zu sagen“ sagt Fawaz aus dem Projekt.

Eines der Ziele der Teamleiter war es, dass mehr Jungen sich trauen würden zu Häkeln.

Architektur und Street Art in Hamburg & Rumänien

Ich habe das Projekt Architektur und Street Art in Hamburg & Rumänien besucht. Es wurden selbstgemachte Entwürfe gezeichnet. Die Schüler Sadaf und Mohammed faszinierte das Projekt, da sie Neues und Schönes dazu lernen konnten. Das Projekt beschäftigt sich außerdem mit unterschiedlichen Künstlern wobei die Schüler versuchen Elemente aus der Stadt Bukarest einzubauen. Sie beschäftigen sich mit der Geschichte Rumäniens und den Palästen des Volkes. Das Projekt lief wie geplant doch die Leiter des Projektes waren überrascht, dass sich so viele junge Schüler für das Projekt interessieren. Am Ende der Projektwoche stellt die Gruppe eine kleine Ausstellung vor, wo sie die Arbeiten der Schüler, der ganzen Schule präsentieren.

Malen gegen Rassismus

Warum klappt es hier, aber in Rumänien nicht? So lautet die Frage der Projektausschreibung. Rumänien ist ein Vielvölkerstaat mit mehr als 10 unterschiedlichen Nationalitäten, jedoch vertragen sich diese nicht besonders gut, während im Kurs, wie auch auf der ganzen Schule, bestimmt mehr als 10 verschiedene Nationalitäten sind, die sich trotz allem gut vertragen. In diesem Projekt haben die Schüler Selbstportraits gemalt unter der Überschrift: „Wir am Gymnasium Hamm“ und unter der Überschrift „Bevölkerungsgruppen in Rumänien“ eine Gegenüberstellung zwischen sich selber und den vorgestellten Menschen in Rumänien hergestellt. Sie betrachteten ebenfalls die Wünsche und Träume für die Zukunft der 20 Projektteilnehmer und von den Kindern in Rumänien. Sie werteten aus, ob es Gemeinsamkeiten gab, guckten wie sie ihre Träume erreichen könnten, welche Hindernisse im Weg stehen und verglichen ihre Ergebnisse mit den rumänischen Schülern.

„Zwei Jungs haben mich mal ausgelacht wegen meines Akzents, es war blöd, aber ich glaube, dass das Projekt mir geholfen hat diesen Jungs nicht zuzuhören.“, erzählte mir Katerina aus der 5c. Ihre Mitschülerin Ma-Binta berichtete mir, dass sie es gerne nochmal machen würde, weil man lernt, dass jeder Mensch einzigartig, aber gut ist, wie er ist.

Beliebte rumänische Sportart – „Fotbal“

Fußball? Gibt es in Rumänien auch! Das Projekt zu der beliebten Sportart leiteten Farman Mangal, Joshua Okeke und Marc Tran aus der 10B. 22 Schüler durften ihre Kenntnisse im Bereich Fußball verbessern und erweitern. Dazu erlernten sie rumänisches auf Fußball bezogenes Vokabular und das Übersetzen wichtiger Fußballbegriffe. Am Mittwoch besuchten sie die Soccerhalle, um die Fähigkeiten aller Schüler auf einem richtigen Fußballfeld zu trainieren. Alle Schüler waren sich einig, dass das Projekt ihnen sehr viel Spaß gemacht hatte, dies war auch das gemeinsame Ziel der Projektleiter. Die Projektleiter wurden besonders gelobt, da sie immer ein offenes Ohr für ihre Schüler haben. Am Präsentationstag stellen die Schüler uns ihre Plakate vor.

Das Projekt Rumänische Küche

„Ich koche gerne mit Schülern“ sagte Frau Reinke, die zum dritten Mal mit voller Motivation das Kochprojekt übernahm. In diesem Jahr wurden rumänische Spezialitäten wie Vogelmilch, Mamaliga oder andere bekannte Gerichte gekocht. Beschwerden gab es von manchen Teilnehmern die andeuteten, dass kochen gemeinsam mit über 30 Personen stressig und chaotisch sein kann. „Meine Erwartungen sind gar nicht erfüllt worden“ sagten manche, die interviewt wurden, da das rumänisches Essen anders schmeckt als das, was sie in Deutschland gewöhnt sind und nicht wie sie es sich vorgestellt haben, aber Spaß beim Kochen hatte jeder.

Wissenschaft und Forschung in Rumänien und Europa

„Ich mag Wissenschaften!“, erzählte mir Jakov aus der 12. Klasse, er findet das Projekt hilfreich und interessant. Am Montag besuchten die 13 Schüler des Projekts das Staatsarchiv in Wandsbek. Im Staatsarchiv sahen sie, nach der Einführung, wie eine riesige Anzahl an Akten gelagert oder aussortiert wurden. „Es war super spannend“, so Frau Echt, die das Projekt gemeinsam mit Frau Hasseldieck leitet. Am darauffolgenden Tag gingen sie in die Universität Hamburg, genauer gesagt waren sie im Institut für technische und makromolekulare Chemie, wo sie Einblicke in die allgemeine Forschung erhielten und dann selbst ein Experiment durchführen konnten. Am Mittwoch recherchierten sie über rumänische Wissenschaftler, über die sie dann Plakate erstellten, welche sie den Schülern am Präsentationstag vorstellen werden.

Projekt Dracula – von der Geschichte in die Moderne

Habt ihr schon einmal von „Vlad dem Pfähler“ oder von dem „Mythen von Dracula“ gehört? Nein? Dann wird es Zeit einen Abstecher in G8 einzulegen, dort erfahrt ihr es. „Vlad der Pfähler“ war ein Fürst. Nachdem er aus der Gefangenschaft von den Osmanen befreit wurde, kämpfte er barbarisch gegen sie. Er gewann viele Schlachten. Dadurch, dass er seine Gegner an einem Pfahl kreuzigte ist sein Beiname „Vlad der PFÄHLER“. Ein englischer Autor schrieb nach seinem Besuch in Rumänien im Schloss von Vlad ein Buch, das „Dracula“ hieß. „Dracul“ war der Spitzname von Vlad, das ist rumänisch und bedeutet „Teufel“. Am Freitag werdet ihr viel machen und lernen können: Man kann sich als Dracula schminken lassen, es wird eine Fotoausstellung zu Dracula geben und außerdem eine Powerpointpräsentation und Plakate.

Auf den Spuren des rumänischen Fotografen Lazlo-Tibor

In jedem von uns steckt ein Fotograf. Die Projektgruppe beschäftigte sich mit dem bekannten rumänischen Fotografen Lazlo-Tibor. Sie haben verschiedene Ausflüge unternommen, damit die Schüler Inspirationen bekommen. Zurück In der Schule mussten die Schüler auf dem gesamten Schulgelände Fotos schießen. Anschließend konnten die Schüler entscheiden, ob sie ihre Bilder im Stil von Lazlo-Tibor oder in ihrem eigenen Stil bearbeiten wollten. Nachdem sie ihre Bilder erfolgreich bearbeitet hatten, druckten sie ihre Bilder aus, um sie am Ende dieser Projektwoche zu präsentieren.

Filmwerkstatt –Interview
DIE KAMERAS BLITZEN!!!!!!!!

Die Schüler der Filmwerkstatt arbeiten fleißig an ihren Werken. Hier in der Filmwerkstatt können die Schüler eigene Stopmotionfilme erstellen oder einen schon vorhandenen Film neu synchronisieren. Wie die Schüler berichteten, haben sie zunächst die Kulissen gebastelt und gemalt, danach fingen sie an Schritt für Schritt die Bilder zuschießen. Die Schüler, die die Synchronisationsaufgabe gewählt haben schrieben einen neuen Text und fingen dann an die Stimmen neu aufzunehmen.

Gibt es Vampire wirklich?

In der Projektwoche besuchte ich viele verschiedene Projekte, ich interviewte eine Schülerin aus dem Projekt „Gibt es Vampire wirklich?“ Maryam Abasie (9b) und ich fragte sie warum sie das Projekt gewählt hatte. „Es macht mir Spaß zu schauspielern“, sagte Maryam. Außerdem erkundigte ich mich darüber, ob ihr das Projekt gefällt und warum. „Es gefällt mir weil es sehr organsiert ist“, sagte sie. ich erkundigte mich was sie alles in ihrem Projekt herausgefunden hat: „Ich habe herausgefunden, dass viele Menschen an Vampire glauben aber auch viele nicht.“, meinte sie.

Die Leiterin Frau Laurus gab zu, dass sie selbst nicht viel über Rumänien wusste und ihr Dracula sofort einfiel. So entstand die Idee des Projekts. Alle hatten viel Spaß, genau wie Frau Laurus es erwartet hat. Ich informierte mich, ob sie das Projekt weiterempfehlen würde „Ich würde das Projekt weiterempfehlen, für Schüler, die gerne schauspielern und Theater mögen.“

“ Zusammen Alleine“

„Zusammen Alleine“ ist ein Jugendroman aus Rumänien von der Schriftstellerin Karin Bruder. Die Schüler haben viele Buchcovers erstellt, um den anderen zu zeigen was “Zusammen Alleine “ bedeuten könnte. Die Schriftstellerin hat sich selber auch die Mühe gemacht uns bei unserem Projekt zu besuchen. Wenn man mehr über diesen Buch herausfinden will, soll man in die Bibliothek gehen, denn da gibt es eine Tafel mit Plakaten und Textausschnitten. Die Kinder die es gelesen haben, fanden es nicht langweilig. Sie würden es weiter empfehlen.

Musikalischer Streifzug durch Rumänien

Habt ihr schon Mal rumänische Musik gehört? Wahrscheinlich nicht! Genauso erging es auch den Schülern des Projekts. Nachdem sie sich erstmal in der Bibliothek über den Musik-, aber auch Tanzstil Rumäniens informiert haben, präsentierten sie in verschiedenen Gruppen ihre Ergebnisse. Außerdem lernten sie ein ziemlich berühmtes Lied, welches sie am Freitag um 11:30 Uhr bei ihrer Aufführung vorstellen. Es gibt für jeden etwas. Diejenigen, die noch nicht so viel mit Musik zu tun hatten, spielen auf dem Klavier Akkorde. Jene, die sich schon sicherer fühlten, konnten die Melodie, z.B. auf dem Bass oder auf dem Schlagzeug spielen. Erscheint unbedingt rechtzeitig zur Aufführung am Freitag, um nichts zu verpassen!

Vampir Storys

„Wir wollten die Interessen der Kinder treffen „sagt Frau Keller. Die Gruppe hat sich deshalb mit Fledermäusen und Vampirgeschichten beschäftigt. Die Kinder besuchten ein professionelles Tonstudio und ließen sich Tipps von richtigen Profis geben, ebenso besuchten sie Hagenbecks Tierpark, wo sich Fledermäuse sich befinden. Die Kinder wählten dieses Projekt, weil sie Fledermäuse mögen.

Für den Präsentationstag hat die Gruppe Hörbücher aufgenommen. Die Schüler haben gleichzeitig Drehbücher verfasst, die wir dann am Freitag sehen können.

Reporterprojekt
Was geschieht in der Projektwoche?

Mit dieser Frage beschäftigen sich 20 Schüler aus dem Reporterprojekt in den vergangenen Tagen. Die Reporter bringen alle Projekte über Rumänien zusammen und sind erfreut darüber, dass sie in alle Projekte reinschnuppern konnten. Die Projektleiter brachten den Schülern den Aufbau eines Interviews näher und gemeinsam entwickelten sie die Fragen für ihre Interviews zu den verschiedenen Projekten. Es wurde getippt, geübt, vorgetragen und dabei viel gelernt. Man merkte schnell, dass den kleinen Reportern die Grundlagen fehlten, doch dies ließ die Schüler nicht runterziehen. So kam es, dass sie sich noch mehr motivierten um am Ende perfekt vorbereitet zu sein. Obwohl nur 6 Schüler dieses Projekt freiwillig gewählt haben, sind sich alle darüber einig, dass ihnen die Reportage viel Spaß und Freude bereitet hat. Auch war die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm, die zu einer guten Zusammenarbeit führte. Für den kommenden Freitag hat das Projekt für die Präsentation etwas Besonderes vor: Sie werden die bekannte Radiosendung führen. Es wird auch eine Zeitung erstellt, in der alle ihre Projekte wiederfinden können. Das Reporterprojekt ist auch für das Quiz verantwortlich und wünscht euch und Ihnen noch viel Glück und Spaß beim Rätseln.

Sinti Roma:

„Sinti und Roma ist ein Thema, was leider sehr stiefmütterlich behandelt wird“, sagte Frau Biermann, die findet, dass Sinti und Roma zu wenig thematisiert werden.

Die Projektleiterinnen Frau Biermann und Frau Stilkenboom sahen eine Wichtigkeit darin das Thema aufzugreifen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht den Schülern eine reflektierte Denkweise nahezulegen, wenn es um den Begriff „Zigeuner“ geht. Es wurde fleißig recherchiert, diskutiert und analysiert. Sie sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Angehörige der Sinti und Roma bis zum heutigen Tage unterdrückt werden. Auf die Frage hin, warum denn das Projekt erst ab Klasse 10 sei, antwortete die Leiterin: „ Es ist teilweise harter Tobak. Es kann einen sehr betroffen machen, wenn man sich anschaut, in welche Verhältnissen Sinti und Roma leben müssen.“.

Wenn ihr wissen wollt, welche Verhältnisse Frau Biermann meint, schaut am besten Freitag vorbei.

 

This entry was posted in Allgemein, Europa, Schulleben and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.