Projekt 16 – Energieberg

An dem dritten Tag der Projektwoche, den 12.10.2016 besichtigten wir (die Projektgruppe 16) den gefährlichsten Berg Deutschlands, oder den so genannten „Energieberg Georgswerder“. Der Energieberg Georgswerder ist eine geschlossene Deponie und befindet sich im Süden von Hamburg-Mitte. Die Deponie ist 45 ha. groß und 40 Meter hoch.

Wir entschieden uns, den Energieberg Georgswerder zu besichtigen. Wir fuhren mit dem Bus 154 bis zur Fiskalischen Straße. Beim Infozentrum wartete schon Frau Mühleburg auf uns. Sie zeigte uns einen kleinen Film und führte uns zum Berg. Man musste viele Stufen hoch steigen, damit man endlich oben ankam.
Wir liefen den Horizontweg entlang und hörten eine Präsentation des Ortes von der Bergführerin. Der Berg besteht aus vielen Schichten,die aus verschiedenen Materialien bestehen. Wir lernten, dass viele Giftstoffe und hunderttausende Tonnen Sonderabfälle im Inneren des Berges enthalten sind. Dieser ganze Berg ist eigentlich eine alte Deponie. Sie ist mit einem „Regenschirm“ (größter Hamburgs) abgedeckt. Es gibt viele Schichten, die als Regenschirm dienen. Sie halten das Wasser von den Abfällen weg. Auf der obersten Schicht gibt es Pflanzen, Bäume und Büsche, die den Erdboden festhalten. Außerdem sind die Pflanzen dazu da, dass das Regenwasser  aufgesammelt wird und nicht nach unten durchfließt. Es gibt noch eine Reihe von Kies- und Sandschichten. Durch den Biomüll entstehen toxische leicht brennbare Gase, wie zum Beispiel Methan. Dieses muss immer und wieder entsorgt werden und an Aurubis zur Weiterverarbeitung verkauft.

Lange stand der Berg nun da und war nutzlos. Die Menschen fanden im Rahmen der IBA eine Lösung, um die Reputation der Deponie zu verbessern. Sie bauten Windkraftanlagen und mehrere Solarzellen, um Energie zu erzeugen. Das war auch der Grund für den neuen Namens  „Energieberg“.  Alles das haben wir uns angeschaut und fotografiert. Am Ende des Durchgangs schauten wir uns noch einen kleinen Film von der Stadtreinigung zur Abfallbeseitigung in Hamburg an und verabschiedeten uns.

Durch die Besichtigung haben wir viel Neues erfahren und waren erstaunt, dass es so was überhaupt gibt. Man konnte nicht glauben, dass diese große Fläche mit Müll und Sonderabfällen bedeckt war. Wir empfehlen,  diesen Berg zu erkundigen und sich über ihn zu informieren. Dieser Berg ist ein Teil der Hamburger Geschichte. Wir haben uns entschieden, diesen Energieberg und zugleich diese Deponie zu besichtigen, weil wir mehr über die erneuerbaren Energien wissen wollten.

In Serbien wird nur 0.2 % des gesamten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Im Vergleich mit Deutschland werden in Serbien die erneuerbaren Energiequellen bisher weniger verwendet.

  •  Gjina, Yevgeniy,  Gestli, Egor (alle 9a)

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