Deutsch-polnische Schülerbegegnung in Danzig

LOGO DPJWEin gemeinsames Treffen zum Thema „Deutsch-polnische Geschichte“ hat am 10.04. – 15.04. 2016 in Gdańsk/Danzig (Polen) stattgefunden. Daran haben zwölf Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 und 9 im Alter von 14 bis 16 Jahren des Gymnasiums Hamm sowie eine polnische Schülergruppe vom Gimnazjum im. Biskupów Chełmińskich in Lubawa (Masuren) teilgenommen.

Auf dem Programm stand eine interaktive Erkundung der Stadt Danzig, ihrer Geschichte und der Umgebung (Westerplatte) sowie Marienburg. Zur Auflockerung des Programms wurden Warm-up und Kennenlernspiele angeboten. Ein deutsch-polnischer Abend, bei dem die Teilnehmer typische Produkte, Traditionen und Kultur aus ihrer Region vorstellten, hat das gemeinsame Kennenlernen vertieft.

Wir lernen uns kennen

Jeden Tag nach dem Frühstück gab es diverse Integrations- und Sprachspiele, damit sich die polnischen und die deutschen Schülerinnen und Schüler besser kennenlernen.

Danzig spielerisch erkunden

2_Stadterkundung

Die Schülerinnen und Schüler wurden nach dem Zufallsprinzip in deutsch-polnische Gruppen aufgeteilt, um eine Stadtrallye durchzuführen. Auf dem Programm standen Fragen zur Danziger Altstadt.

Gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit

Besichtigung der Westerplatte

Nach einem wundervollen ersten Tag in Danzig, machten wir uns morgens vor dem Frühstück auf den historischen zweiten Tag fertig. Nach einem leckeren Frühstück um 9 Uhr gingen wir in die Stadt. Unser erster Halt war der Arturshof, danach gingen wir mit unseren deutsch- polnischen Gruppen zum Uphagen Haus, der nächste Halt war ein Bernsteinmuseum. Um 15 Uhr gab es Mittagessen. Dann kam für mich das Beste des Tages. Wir haben die Westerplatte besichtigt, die einen historischen Hintergrund hat, denn dort begann der 2. Weltkrieg.

Klara und Eleny

Besichtigung der Marienburg

Als wir in der Marienburg angekommen sind, wurden wir in zwei Gruppen geteilt, die polnische und die deutsche. Am Anfang haben wir das Schloss von außen gesehen, dann sind wir reingegangen. Drinnen  haben wir mehrere Säle, Küchen, Schlafzimmer und andere Räume gesehen. Einige hatten sogar noch die originalen Fliesen und Steine. Die Säle sahen von außen nicht so groß wie von innen aus. Der Tour-Guide hat uns vieles über die alten Zeiten erzählt. Nach der Besichtigung hatten wir uns die ganze Burg noch von einer Brücke aus angesehen. Wir fanden die Tour zwar etwas zu lang, doch sehr informativ. Wir hatten sogar für eine kurze Zeit das Gefühl im Mittelalter zu sein. Insgesamt war der Tag sehr schön und lehrreich :)“

Johanna & Jeanette 

Der Abschied

Der Donnerstag war der letzte gemeinsame Tag der Reise. Die Stimmung war super, alle haben sich gefreut, jedoch lag auch eine Spannung und etwas Trauer in der Luft. Wir ließen uns nicht beeinflussen und haben morgens unser Frühstück genossen. Danach haben wir eine kurze Dokumentation geguckt namens „Od solidarności do wolności“, was auch das Thema des Tages war. Ich fand sie sehr interessant und auch rührend zu sehen, was damals los war und wie die Polen um ihre Freiheit gekämpft haben. Nach dem Film haben wir uns jeweils in deutschen und polnischen Gruppe auf die fünf für uns wichtigsten Ereignisse im Jahre 1939-1990 geeinigt und darüber gesprochen. 

Es gab dann zum Mittagessen Gurkensuppe, welche eine meiner liebsten Suppen ist. Wir sind danach gemeinsam zum “ Centrum solidarności / Das Europäische Solidarność Zentrum“ gegangen. Jeder von uns hat einen Audio-Guide bekommen. Wir durften uns eigenständig die Ausstellung anschauen. Ich fand sie sehr toll. Wir haben dann uns noch vor dem Abendessen, wo es köstliche Tortillas gab, getroffen und einen deutsch- polnischen Abend vorbereitet. Wir haben unsere Stadt, unsere Schule und traditionelle Sachen vorgestellt. Zum Schluss spielten wir noch gemeinsam Spiele und ließen den Abend so schön ausklingen. Danach packten wir noch unsere Sachen und bereiteten alles für den Tag der Abreise vor. 

Der Tag war entspannt und sehr lehrreich.“

Klara

 

 

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